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Schorlefranz im Interview: Wie Dominic Zetzsche Weinschorlen hip macht

05.11.2019
von Yascha Roshani
Schorlefranz Teambild

Das Weg-Bier und die Weg-Mische kennen wir alle sehr gut. Aber eine Weg-Weinschorle? Solltet ihr spätestens jetzt auch kennen. Mit Schorlefranz machen Dominic, Annik und Cornelius Weißwein- und Roséschorlen nicht nur hip, sondern auch handlich. Um das Weinschorlenimage aufzupolieren, setzt das Team auf ein erfrischendes Marketing und auf Qualitätsweine von regionalen Familienbetrieben aus Rheinhessen. Im Interview erzählt uns Dominic über ihre Anfänge, die Zielgruppe und worauf es bei einer guten Weinschorle ankommt.

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Schorlefranz ist eure Weißweinschorle, Schorlefranzi die Roséschorle. Stand für euch von Anfang an fest, dass ihr nicht nur eine Sorte, sondern direkt beide machen werdet?

Wir hatten zwar so ziemlich von Anfang an die Idee, eine Weißweinschorle und eine Roséschorle auf den Markt zu bringen, aber da wir natürlich anfangs noch ein kleines Budget hatten, haben wir uns dazu entschieden, erstmal nur mit einer Weinschorle zu starten.

Ihr wart vor drei Jahren auch einer der ersten, die in Deutschland einen Cold Brew Coffee auf den Markt gebracht haben. Was hatte es damit auf sich und warum macht ihr den nicht mehr? Damit hattet ihr ja durchaus einen frühen Riecher.

Mit Brewno hatten wir tatsächlich einen frühen Riecher. Cold Brew Coffee ist ja vor allem in den USA schon länger ein großes Ding. Seit kurzem ist der Trend auch nach Deutschland übergeschwappt. Aber als wir Brewno auf den Markt gebracht haben, war der Hype noch nicht ganz so groß. Zwar haben wir für Brewno richtig gutes Feedback bekommen, aber letztendlich haben wir uns entschieden, uns erstmal auf unsere Weinschorlen zu konzentrieren.


Gestatten, Schorlefranz
Gestatten, Schorlefranz.


Der Weinkonsum ist in Deutschland schon seit Jahren stabil ohne große Veränderungen nach oben oder unten. Weintrinker finden sich größtenteils aber in der Altersklasse ab 30 bis 35. Ist die Weinschorle to go vor allem für junge Leute gedacht, die sonst nicht so zum Wein finden?

Klar wollen wir mit unseren Produkten gerne junge Leute ansprechen, die gerne mal auf der WG-Party oder im Café ein Schörlchen zischen. Allgemein ist das Image der Weinschorle ja vor allem bei der jüngeren Generation schon noch etwas eingestaubt. Da denkt man beim Stichwort Weinschorle gerne an Oma, die ihre selbstgemischte Schorle zu Kuchen und Andrea Berg schlürft. Und genau dieses Image wollen wir ändern. Aber natürlich wollen wir nicht ausschließlich junge Leute ansprechen, denn ob alt oder jung, Weinschorle ist ja was für jeden.

Wie ist euer Kundenfeedback in den ersten drei Jahren?

Wir bekommen immer wieder richtig tolles Feedback. Viele freuen sich, dass sie jetzt endlich mal ein erfrischendes alkoholisches Getränk außer Bier trinken können. Auch der Geschmack – und das ist ja das Wichtigste – kommt durch die Bank weg super an. Und zu guter Letzt werden wir auch immer wieder auf unser humorvolles Marketing angesprochen, mit dem wir der Weinschorle ein frisches Image verpassen und uns natürlich auch vom 0815-Hersteller abheben wollen.

Ihr habt in eurem Team dich als Winzer, eine Marketerin und einen Grafikdesigner. Das klingt nach den besten Voraussetzungen, um die Weinschorlenwelt zu erobern. Was hat es in der Anfangszeit noch gebraucht, um Schorlefranz ins Leben zu rufen?

Leider geht im Leben ja vieles nicht ohne Geld – so ging es uns logischerweise auch mit Schorlefranz. Für die erste Produktion haben wir daher einen Sprung ins kalte Wasser gemacht und unser Erspartes zusammengekratzt. Und natürlich haben uns auch Familie und Freunde in der ein oder anderen Situation unter die Arme gepackt, damit unser Saftladen ins Laufen kam.


Gestatten, Schorlefranzi
Gestatten, Schorlefranzi.


Woher kommt der Wein, den ihr für die Schorlen verwendet?

Die Weine für unsere Schorlen kommen aus Rheinhessen. Dazu haben wir uns entschieden, weil wir gerne mit möglichst regionalen Familienbetrieben zusammenarbeiten wollten, bei denen wir von der Qualität des Weins überzeugt sind. Außerdem sind kurze Lieferwege ja natürlich auch besser für die Umwelt.

Und mit Château Franz habt ihr auch eine eigene Weinkollektion. Wie passt das ins Konzept mit Schorlefranz?

Generell bleiben wir mit unseren Flaschenweinen ja im Segment Wein und bauen damit unser Portfolio aus. Mit den Weinen zeigen wir uns quasi von unserer etwas traditionelleren Seite und bedienen somit auch Kunden, die gerne mal ein Glas Wein trinken. Besonders auf Events haben wir dafür eine große Nachfrage, der wir natürlich gerne nachkommen.

Für die Qualität und den Geschmack der Schorle ist doch eigentlich nur ein Top-Wein wichtig – oder wie wichtig sind das Wasser und der richtige Kohlensäuregehalt?

Klar spielt das Wasser im Vergleich zum Wein eher eine Nebenrolle, aber natürlich kommt unser Wasser auch nicht aus der Regentonne. Wir legen bei unseren Schorlen Wert auf hohe Qualität, und da gehört selbstverständlich auch das Wasser dazu.


Neben Qualitätsweinen aus Rheinhessen setzt Schorlefranz auf hochwertiges Wasser
Neben Qualitätsweinen aus Rheinhessen setzt Schorlefranz auf hochwertiges Wasser


Die Entscheidung für Schorlefranz kam, weil ihr es zu eintönig empfandet, dass es auf Partys immer nur Bier gibt. Sorgt ihr auf Partys nun immer für ausreichenden Weinvorrat oder ist Bier wieder eine nette Abwechslung?

Im Zuge einer ausgewogenen Ernährung trinken wir natürlich auch gerne mal ein Bier. Aber Wein hat natürlich weiter Vorrang.

Neulich hat mir eine Freundin erzählt, dass sie mal wieder "Kalte Muschi" getrunken hat. Das hab ich seit Jahren nicht mehr gehört. Überlegt ihr manchmal, eure Schorlefranzfamilie noch mit irgendeiner hippen, kreativen Rotweinkreation zu ergänzen – falls es überhaupt etwas Vergleichbares gibt, das man mit Rotwein machen kann? Oder gibt es etwas anderes, auf das wir uns demnächst freuen können?

Auch wenn wir nicht so aussehen, sind wir manchmal ein bisschen konservativ und halten uns deswegen von wilden Rotweinkreationen erstmal fern. Klar kam die Idee schon das ein oder andere Mal auf, aber aktuell ist da nichts in Planung. Aber man soll ja nie „nie“ sagen. Wir planen natürlich Neues, wollen aber momentan nicht zu viel verraten.


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